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Nach Protesten: Provinzial-Versicherung wird nicht verkauft

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Nanu. Sollte das Protestieren in der rauen Geschäftswelt wirklich einen Nutzen haben? Genau das legt ein Artikel im Spiegel nah. Es geht dabei um den geplanten Verkauf der Provinzial -Versicherung an den Allianzkonzern.

Wir vom Rundumversicherungsblog hatten auch schon über dieses Thema berichtet. Und staunen darüber, dass offensichtlich der Protest der Belegschaft Früchte gezeigt hat.

Anstelle des Verkaufs der öffentlich-rechtlichen Versicherung an das Privatunternehmen Allianz wird nun eine Fusion mit der Provinzial Rheinland angestrebt. Ob dieser Schritt einen Erhalt der Arbeitsplätze am Standort Kiel sichert, sei indes dahingestellt.

Immerhin hatten 2.000 Beschäftigte der Versicherung bei eisiger Kälte gegen einen Verkauf an die Allianz protestiert. Angeblich hatte der Münchner Konzern satte 2,25 Milliarden Euro geboten und dennoch nicht den Zuschlag erhalten.

So äußerte der Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes Schleswig-Holstein, Reinhard Boll, dass der Verkauf nach dem entsprechenden Vorstandsentscheid endgültig vom Tisch ist.

Am Rande des geplanten Verkaufs war es zudem zu einer eher skurrilen Geschichte gekommen. Provinzial Nordwest -Vorstandschef  Ulrich Rüther hatte zwischenzeitlich einen Schraubenzieher-Angriff erfunden und darf sich nun auf eine Geldstrafe einstellen. Ob diese „Kurzschlusstat“ Folgen auf die berufliche Karriere des 44-jährigen hat, wird sich noch zeigen.

Auf jeden Fall darf vor bei der Provinzial Nordwest aufgeatmet werden. Vor Weihnachten wird sich nichts mehr tun und erst im kommenden Jahr werden die Verhandlungen mit der Provinzial Rheinland aufgenommen.

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