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Nach Bundestagswahl: Reformbedarf bei der PKV

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Das Thema Bürgerversicherung dürfte unabhängig von der zu erwartenden Koalition vom Tisch sein. Nichtsdestotrotz sehen führende Vertreter der Privaten Krankenversicherung (PKV) erheblichen Reformbedarf.

Die ÄrzteZeitung greift dieses Thema auf und nennt einige der Anregungen, die von Debeka-Vorstand Roland Weber stammen. Grundsätzlich wird aber darauf hingewiesen, dass sich die Dualität von privater und gesetzlicher Krankenversicherung bewährt hat.

Ein wichtiger Ansatz für Reformen ist nach Ansicht Webers die Transparenz. Diesem Wunsch würde dann genügt, wenn Angaben über steigende Beiträge an die Finanzaufsicht BaFin und den PKV-Verband geliefert würden. Auf diese Weise ließen sich dann auch Statistiken erstellen, die ein exaktes Bild der Beitragsentwicklung in der PKV zeichnen. Der Vorteil liegt auf der Hand, denn so  könnte auch dem Vorurteil explodierender Kosten im Alter begegnet werden.

Ein weiteres wichtiges Anliegen sind die Wechselmöglichkeiten. Hier wäre ideal, wenn sich die einzelnen Versicherer öffnen und dem Vorwurf der „Rosinenpickerei“ begegnen. Teilweise wurden in diesem Bereich bereits Risikozuschläge auf 30 Prozent herabgesetzt und das Wechseln von Familienmitgliedern in die PKV erleichtert.

Natürlich handelt es sich hier nur um Anregungen, doch ist deutlich zu spüren, dass die Branche in Bewegung ist. Je mehr Anbieter sich einigen, desto stärker fällt dann auch das Auftreten gegenüber der Politik aus und desto deutlicher können nötige Reformen in die Wege geleitet werden. Zuvor ist aber erst einmal eine neue Koalition vonnöten.

 

 

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