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Meist unnötig: Verbraucherschützer warnen vor Handyversicherungen

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Das Thema geistert immer mal wieder durch die Medien und verdient gelegentlich aufgegriffen zu werden. Es geht um die Handyversicherungen, die in der letzten Zeit wieder offensiver angeboten werden. Das ändert aber nichts daran, dass eine solche Police nahezu immer unnötig ist.

In diesem Fall warnt die „Welt“ vor den Versicherungsangeboten und nimmt dabei Bezug auf Verbraucherschützer. Aktuell arbeiten sowohl Saturn als auch der MediaMarkt mit der Allianz zusammen und versuchen im Rahmen von „PlusSchutz“ die Reparaturkosten für die Mobiltelefone zu versichern.

Natürlich gilt das Angebot auch für Notebooks, Tablets, Spielgeräte, kurzum: für eine Fülle trendiger Elektronik. Die Schadensregulierung erfolgt sowohl bei Verschleiss als auch bei Unfall- und Stoßschäden sowie Wasser, Feuchtigkeit und Sand. Ebenfalls abgesichert sind Diebstahl, Raub und Einbruch.

Das Problem besteht darin, dass bei den meisten Beschädigungen sowieso eine gesetzliche Gewährleistung greift. Wer diese innerhalb der ersten sechs Monate nach dem Kauf beansprucht, braucht auch nicht zu beweisen, dass das Gerät schon beim Kauf defekt war. Danach gilt oftmals noch die Herstellergarantie.

Gewiss kann die Geräteversicherung hier einen Mehrwert bedeuten. Die Police kostet allerdings auch bis zu 30 Prozent des Verkaufspreises. Wer beispielsweise ein iPhone 5s erwirbt, muss für den Versicherungsschutz 150 Euro berappen. Bedenkt man, dass zudem die Versicherungsbedingungen meist wenig vorteilhaft ausfallen, so ist von einem Abschluss abzuraten.

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