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Mehrere PKV -Anbieter erhöhen die Tarife

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Bis zu 25 Prozent – so lautet einer der Aufhänger eines Artikels im Handelsblatt, in dem von den aktuellen Preiserhöhungen bei manchen PKV -Anbietern die Rede ist. Wenn man näher hinschaut, gestaltet sich die Tarifanpassung aber keineswegs dramatisch.

Man könnte sicherlich darüber streiten, ob der 1. Mai ein günstiger Termin für eine Tarifänderung ist. Schließlich landen Versicherte bei einem Tarifwechsel meist in einem Unisex-Tarif. Auf der anderen Seite fragt sich, ob hier Absicht unterstellt werden kann. Schließlich war der Arbeitsaufwand im Rahmen der Unisex-Umstellung beträchtlich.

Doch kommen wir zu den Tarifen, die in manchen Fällen sogar sinken. Unter dem Strich finden jedoch Erhöhungen bei der BBKK, der UKV, der Continental und auch der Halleschen statt. Letztere hat jedoch gleich angegeben, dass im Schnitt lediglich 2,2 Prozent mehr bezahlt werden müssen. Bedenkt man, dass dieser PKV -Anbieter bei den meisten Tests glänzt und zudem überaus stabile Konditionen bietet, lässt sich der Mehraufwand sicherlich verschmerzen.

Bei der BBKK liegen die Erhöhungen mit 2,9 Prozent ebenso im Rahmen wie bei der UKV mit 3,4 Prozent. Interessant ist, dass solche Meldungen mancherorts höher gehängt werden, als neue Zuzahlungen bei der gesetzlichen Krankenkasse oder eine Beschränkung der dortigen Kostenübernahmen. Derartige Maßnahmen sind in der PKV nicht möglich, denn hier gilt stets der einmal geschlossene Vertrag. Insofern: kein Grund, in den gelegentlichen Chor der Kritiker einzustimmen….

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