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Mehr und mehr Aufnahmegarantien in der PKV

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Einer der Hauptvorwürfe gegenüber der Privaten Krankenversicherung (PKV) war bislang die so genannte „Rosinenpickerei“. Gemeint war und ist damit, dass sich die PKV -Anbieter ihre Versicherten aussuchen können.

Dem treten nun mehr und mehr Unternehmen mit einer Aufnahmegarantie entgegen. Aktuell berichtet Cash Online über einen entsprechenden Schritt der Huk-Coburg- Krankenversicherung. Bereits zuvor hatten die Signal Iduna und die Debeka eine Aufnahmegarantie für Angestellte ausgesprochen.

Es ist zu vermuten, dass andere Anbieter aus dem PKV -Bereich nachziehen und damit ein weiteres Argument gegen die Privaten  entkräftet wird. Konkret betrifft die Garantie Angestellte, deren Einkommen die Grenze für die Pflichtversicherung überschreitet. Selbst bei festgestellten Vorerkrankungen gilt die Aufnahmegarantie, kann dann aber zu Aufschlägen in Höhe von 30 Prozent führen. Selbstverständlich sind auch Wahlleistungen wie das Zweibett-Zimmer inbegriffen.

Ob sich die Aufnahmegarantie letztlich rechnet, ist im Vorfeld schwer zu beurteilen. Im Fall der Signal Iduna wurde darauf hingewiesen, das bei manchen Erkrankungen Kostenübernahmen in sechsstelliger Höhe gewährleistet werden. Einzelfälle, die aus ökonomischer Sicht gewiss keine Vorteile mit sich bringen.

Auf der anderen Seite steht die Sicherheit, die die PKV gewährleistet und die die Attraktivität erhöht. Eine Reihe von Angestellten, die vielleicht vorher die Gesundheitsprüfungen gescheut hatte, kann sich nun privat versichern und die vielen Vorteile genießen. Man darf gespannt sein, ob bald auch flächendeckende Aufnahmegarantien aller PKV -Anbieter gegeben werden.

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