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Map-Report: Beiträge in der PKV stabil

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Und wieder ein Beleg für die Stabilität der Privaten Krankenversicherung (PKV). Im aktuellen Map-Report 872 „Rating Private Krankenversicherung“ wurden 19 Unternehmen mit einem Marktanteil von 67 Prozent unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: die Beiträge steigen nur moderat an.

Über die Hintergründe informiert unter anderem Cash Online, wo von durchschnittlichen Beitragssteigerungen in Höhe von 2,1 Prozent die Rede ist. Es geht dabei um die Krankenvollversicherung für Angestellte, Beamte müssen sogar nur 1,3 Prozent mehr aufbringen.

Von den 19 untersuchten Versicherungsunternehmen hielten gleich neun ihre Beiträge konstant. Vier Gesellschaften erhöhten im Schnitt um weniger als ein Prozent und lediglich sechs Versicherer schlugen zwischen 2,2 und 10,8 Prozent auf. Im Schnitt erhöhten sich die PKV -Beiträge in den Jahren von 2000 bis 2015 jährlich um 3,6 Prozent, was weit von den oftmals beschworenen „Beitragsexplosionen“ entfernt ist.

Besonders erfolgreich im Bereich „Beiträge“ zeigte sich in diesem Jahr die Hallesche. Mit einem Wert von 32 Punkten führt das Unternehmen das Ranking der besten Versicherungskonzerne unter diesem Aspekt sogar an. Auch im Gesamtergebnis reichte es zu einem Platz in der „Spitzengruppe“ und die bestmögliche Bewertung von „mmm“, was einem „hervorragend“ entspricht.

Was im Ranking derzeit noch fehlt, sind die Beiträge für Ärzte und andere Freiberufler sowie Selbstständige. Es steht jedoch zu vermuten, dass auch in diesem Bereich weitgehende Stabilität herrscht. Der Chefredakteur des Map-Reports, Reinhard Klages, hat jedoch schon angekündigt, dass auch diese Tarife künftig unter die Lupe genommen werden.

 

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