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Makaber: Hand abgesägt, um Versicherungsprämie zu erhalten

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Es ist eher ein Thema für das Sommerloch und zudem makaber. In Slowenien hat sich eine 22-jährige Frau offenbar eine Hand abgetrennt, um hierfür eine Versicherungssumme in Höhe von 380.000 Euro zuzüglich monatlich 3.000 Euro zu erhalten. Der Fall flog auf und wurde mit einer Gefängnisstrafe geahndet.

Auf der Webseite von RTL.de wird die Geschichte nacherzählt — und zwar ohne jedes Happy End. Die Frau wurde offenbar zu der Tat angestiftet und nutzte eine Kreissäge, um die Hand zu entfernen. Julija A. hatte zuvor sowohl Unfall- als auch Lebensversicherungen mit gleich fünf Unternehmen abgeschlossen und sich zudem m Internet mit dem Thema Handprothesen und künstlichen Händen auseinandergesetz. Wohlgemerkt: im Vorfeld des „Unfalls“.Gegenüber den Ärzten im Krankenhaus sowie der Versicherung behauptete die junge Slowenin, die Hand sei während des Sägens von Ästen abgetrennt worden, was allerdings nicht geglaubt wurde. Hinzu kam, dass die Hand nicht mit ins Krankenhaus gebracht wurde, angeblich, um eine dauerhafte Behinderung zu erreichen und hierfür eine noch höhere Entschädigung zu erhalten. Glücklicherweise brachten Rettungskräfte die Hand in Sicherheit und die Ärzte konnten dies sogar wieder annähen.

In Slowenien war der Prozess eines der Boulevard-Highlights und offenbart, dass sich Versicherungsbetrug auch in dieser spektakulären Form nicht lohnt.

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