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Lohnt sich der Abschluss einer App- Versicherung?

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Ein Klick und versichert. Mehr und mehr Versicherungen bieten ihre Dienste auch via App an. Dass sich diese Vorgehensweise nicht für eine „richtige“ Versicherung wie eine Private Krankenversicherung (PKV) oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) eignet, versteht sich von selbst. Doch wie sieht es mit kurzfristigen Zusatzversicherungen aus?

Im „Express“ wird dieses Thema umfangreich behandelt und die Kurzzeit-Policen als sinnvolles Angebot für mobile Menschen dargestellt. In erster Linie geht es dabei um die Bequemlichkeit, denn wer möchte sich schon für eine Auslandskrankenversicherung, einen Unfallschutz bei einer Busreise oder eine Versicherung gegen Skiunfälle umfassend beraten lassen?

Andererseits wäre diese Beratung in manchen der Fälle angeraten, denn eine App-Police hält nicht immer, was sich Kunden davon versprechen. Ein Beispiel sind Sportversicherungen für einen Tag. Dadurch, dass die Deckungssummen sehr gering ausfallen, sollte man lieber auf eine richtige Haftpflicht- und Unfallversicherung setzen und damit während des gesamten Jahres Versicherungsschutz genießen.

Selbiges gilt für eine Wintersportversicherung, die im Fall der Vollinvalidität gerade einmal 50.000 Euro auszahlt. Dass hier eine Summe im mehrfachen sechsstelligen Bereich das Minimum darstellt, dürfte sich selbst Laien erschließen.

Entsprechend lässt sich im Tenor des Artikels davon sprechen, dass eine schnell geklickte Versicherung besser als gar kein Schutz ist. Wer es allerdings richtig machen möchte, der lässt sich in Ruhe beraten und wählt einen Rundumschutz, der auch Einzelereignisse miteinschließt.

 

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