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Leistungskatalog: PKV erwidert die Kritik

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Seitdem es die Private Krankenversicherung (PKV) gibt, steht diese in der Kritik. Das mag in der „Natur der Sache“ liegen, ist jedoch vielfach unangemessen. Das findet auch Uwe Laue, der Vorstandsvorsitzende der Debeka.

Gegenüber der ÄrzteZeitung äußert der Vertreter der derzeit größten deutschen PKV über die oftmals unbegründete Kritik und den Vorwurf der vermeintlichen „Rosinenpickerei“.

Fakt ist, dass viele Anbieter aus dem Bereich der Privaten Krankenversicherungen (PKV) die empfohlenen Mindeststandards in der Vollversicherung unterstützen und umsetzen. Die bisherige Schlechterstellung in manchen Teilbereichen der Psychotherapie, der Hilfsmittelversorgung und Suchttherapie werden so schnell ausgeglichen.

Die Debeka ist einer der Anbieter, der mit der Umstellung auf die Unisex-Tarife jede Lücken zur gesetzlichen Krankenversicherung geschlossen hat. Zahlreiche zusätzliche Leistungen gehen zum Teil deutlich über den Umfang einer GKV hinaus.

Wie verhält es sich nun mit der Rosinenpickerei? Bei der Debeka betragen die Risikozuschläge maximal 30 Prozent. Auch hier handelt es sich um einen weitgehend branchenüblichen Wert. Das Bundesverfassungsgericht hatte schon 2009 die „Vollfunktionalität“ der PKV betont und diese als „zweite Säule“ des Krankenversicherungssystems angesehen. Mit der Umsetzung der Mindeststandards geht die Branche nun einen Schritt weiter und präsentiert sich als fairer und seriöser Partner.

Ob das indes ausreicht, um die zahlreichen Kritiker zu besänftigen, steht auf einem anderen Blatt.

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