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Lebensversicherungen: Zinswende in Sicht?

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Die mageren Jahre für Lebensversicherungen sind vorbei. Das geht zumindest aus einer Studie von Assekurata hervor, die einen Stopp des Abwärtstrends in der laufenden Verzinsung verzeichnet. Im Fachjargon heißt das „stabile Deklaration“ und bedeutet, dass die Garantieverzinsung erst einmal stabil bleibt.

Die Informationen stammen von Fondsprofessionell und besagen, dass die laufende Verzinsung für klassische Policen konstant bei 2,84 Prozent im Durchschnitt liegt. Wohlgemerkt: eingerechnet sind hierbei auch alte Verträge mit Garantiezins in Höhe von bis zu vier Prozent. Zudem wurde die Berechnungsmethodik zur Zinszusatzreserve (ZZR) verändert.Bei Neuverträgen ist von einer laufenden Verzinsung in Höhe von 2,46 Prozent gegenüber 2,47 Prozent im Vorjahr auszugehen. Dies wird allerdings kaum etwas daran ändern, dass die klassische Lebensversicherung ein Auslaufmodell ist. Von den 54 Teilnehmern an der Studie mit einem Marktanteil in Höhe von 78 Prozent führen nur noch 30 die Lebensversicherung mit Garantiezins in ihrem Sortiment. Die meisten anderen Unternehmen arbeiten mit „alternativen Modellen“, was nach Ansicht der Analysten derzeit mehr Erfolg und bessere Renditen verspricht.

Ein Vergleich zwischen den einzelnen Produkten ist jedoch kaum möglich, da die Verwendung der Überschüsse unterschiedlichen Konzepten folgt. Dadurch, dass viel mit Investmentfonds oder Indexfonds gearbeitet wird, lassen sich Werte nicht garantieren und sind höchst volatil, was sich auch in Zukunft nicht ändern wird. Abzulesen ist dies anhand der Beitragsrenditen, die zwischen 1,51 und 4,44 Prozent liegen.

 

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