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Lebensversicherungen: Krise ohne Ende?

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Wenn in den letzten Wochen von Versicherungen die Rede war, ging es nahezu immer um die Probleme bei den Lebensversicherungen. Der Ergo-Skandal war hier nur eines der Kapitel, durch die das Vertrauen der Versicherten torpediert wurde.

Der Focus hat nun die ehrenvolle Aufgabe des Aufklärers übernommen und beantwortet die drängendsten Fragen rund um die Lebensversicherung. Vorweg sei bemerkt, dass unabhängig vom abgeschlossenen Vertrag niemals ein Totalverlust droht.

Nichtsdestotrotz hat das Image der Lebensversicherung deutlich gelitten. Wir jammern jedoch auf einem überaus hohen Niveau. Deutschlandweit existieren rund 94 Millionen Lebensversicherungs-Policen. Im Schnitt hat also jede(r) BundesbürgerIn mehr als eine Lebensversicherung. Daran kann auch eine spontane Umfrage der „Bild“ nichts ändern, nach der aktuell 69 Prozent der Befragten keine Lebensversicherung mehr abschließen würden.

Doch was ist dran an der schlechten Presse? Da ist zunächst einmal die Garantieverzinsung. Wie es der Name bereits sagt, kann diese nicht genommen werden. Wer jedoch Pech hat, erhält unter dem Strich weniger, als die aktuelle Inflationsrate. Mit anderen Worten wird Geld verloren. Zum Glück existieren auch noch die Überschussbeteiligungen, die jedoch derzeit selten ausgezahlt werden. Dennoch haben Lebensversicherungen in den letzten 50 Jahren fast immer Gewinne erwirtschaftet und gelten nachwievor als sichere Bank.

Wer seinen Vertrag vorzeitig kündigt, verliert auf jeden Fall Geld. Ebenfalls nicht zu empfehlen sind – laut Focus – ein Wechsel bzw. eine Umschichtung. Auch, wenn ein Versicherungsvertreter hieran Interesse bekundet, ist genaues Hinsehen vonnöten. Die Ergo lässt grüßen …

 

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