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Lebensversicherung: Zweitmarkt als Alternative?

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Die Lebensversicherung gilt hierzulande – zumindest in ihrer klassischen Form – als nahezu totgesagt. Interessant ist jedoch, dass der Zweitmarkt offensichtlich boomt. Es existieren somit eine Reihe von Interessenten, die die sichere Altersvorsorge durchaus zu schätzen wissen.

Ob sich eine Investition am Zweitmarkt lohnt oder nicht, kann im Rahmen dieses Postings nicht erörtert werden. Bei Wallstreet Online findet sich jedoch ein interessantes Interview mit einem Branchen-Insider.

e So erfahren wir beispielsweise, dass der Map-Report in seiner „Ablaufanalyse 2003 bis 2014“ immer noch eine durchschnittliche Verzinsung von 4,7 Prozent für die Lebensversicherung errechnet. Manche Unternehmen bringen es sogar auf 5,5 Prozent, was wahrlich als stattlich gelten kann.

Auf dem Zweitmarkt, wo unter anderem Stiftungen, Pensionsfonds oder auch Family Offices tätig sind, werden Altverträge übernommen und anstelle der Verkäufer weitergeführt. Entsprechend handelt es sich ggf. auch um eine Alternative zur vorzeitigen Auflösung, die ohnehin mit einer Fülle von Nachteilen verbunden sein kann.

Seit 2008 existiert auch ein Anbieter, der Privatpersonen Zugang zum Handel mit Zweitmarktpolicen und entsprechenden Direktinvestments ermöglicht. Bedenkt man, dass deutschlandweit nachwievor auf Sicherheit gesetzt wird, könnte die Lebensversicherung zumindest auf dem Zweitmarkt deutlich an Attraktivität gewinnen.

Es sollte jedoch vor jeder Investition mit einem seriösen Versicherungsberater gesprochen und ein Blick auf die Risiken geworfen werden. Es finden sich auch eine Menge Kritiker an dem Modell, sodass ggf. auch eine eigene Lebensversicherung vorteilhafter ausfallen kann.

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