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Lebensversicherung: Vorsicht bei englischen Policen

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Hierzulande genießt die Lebensversicherung mittlerweile keinen allzu guten Ruf mehr. Das britische Pendant wird unter der Bezeichnung „englische Lebensversicherung“ immer wieder als Alternative ins Feld geführt, birgt jedoch einige Risiken.

Bei Geld.de werden die beiden Formen von Lebensversicherung miteinander verglichen. Es wird dabei direkt deutlich, dass die englische Lebensversicherung in der Vergangenheit solide Renditen abgeworfen hat, was vor allem mit den weniger strengen gesetzlichen Regularien zu tun.

Vereinfacht ausgedrückt, müssen die Lebensversicherer in Deutschland risikoarm investieren und zudem Reserven bereithalten, um die Garantiezinsen der Altverträge bedienen zu können. Diese können sich auf bis zu vier Prozent belaufen, was mittlerweile nicht mehr zu erwirtschaften ist.

In Großbritannien darf in deutlich höherem Umfang in Aktien und Wertpapiere investiert werden. Des Weiteren müssen die Überschüsse nicht – wie in Deutschland -direkt an die Versicherten ausgezahlt, sondern können auch für schlechtere Zeiten gespart werden. Beide Regeln führen oftmals zu höheren Renditen, die allerdings mit weniger Sicherheit erkauft werden.

Die Ablaufbeträge der englischen Lebensversicherungen sind sehr gering und auch ein fixer Rückkaufwert wird nicht angeboten. Wer also vor Ablauf kündigt, kann im schlimmsten Fall leer ausgehen. Wer also auf der sicheren Seite bleiben möchte, sollte besser hierzulande mit einem Versicherungsberater sprechen und die – nachwievor existierenden – Möglichkeiten einer attraktiven Police ausloten.

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