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Lebensversicherung und Co. – Altersversicherung bald grenzüberschreitend

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Gute Nachrichten für die private Altersvorsorge. Zumindest teilweise. Laut einem neu vorgelegten Plan der EU-Kommission sollen Altersvorsorge-Produkte fortan auch grenzüberschreitend angeboten werden können. Es ist somit problemlos möglich, sein Geld bei einer belgischen Bank oder spanischen Versicherung zu deponieren und damit bessere Zinsen zu erhalten.

Wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, soll mit diesem Schritt sowohl der Wettbewerb belebt als auch die Auswahlmöglichkeit erhöht werden. Was beides zweifelsohne zutrifft. Angedacht sind die so genannten „Pan-European Personal Pension Product“ oder kurz PEPPs.

Diese PEPPs dürften von sämtlichen Banken, Versicherungen oder andereren potenziellen Rententrägern wie betrieblichen Rentenkassen und Wertpapierfirmen herausgegeben werden. Die europäische Versicherungsaufsicht sorgt für die Zertifizierung und die Einlagensicherung haftet zumindest in Höhe des eingesetzten Kapitals.

Ein Wechsel der PEPPs soll alle fünf Jahre zu günstigen Konditionen möglich sein und bei Umzug innerhalb der EU werden die Produkte kurzerhand mitgenommen. Des Weiteren soll die Wahl zwischen einer Einmal-Auszahlung und regelmäßigen Zahlungen bestehen.

Fraglich erscheint mir in diesem Fall, in welcher Sprache die Versicherungsverträge aufgesetzt werden. Zudem wird aus dem zitierten Artikel nicht ganz klar, wo im Falle von Unklarheiten der Gerichtsstand ist bzw. ob auch hier der Ombudsmann der BaFin zuständig ist. Grundsätzlich mögen EU-weite Produkte keine schlechte Idee sein – es existieren allerdings noch einige Tücken.

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