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Lebensversicherung: Rückabwicklung auch über den Versicherungsberater

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Das Thema Rückabwicklung einer Lebensversicherung ist für die Unternehmen und Versicherungsberater sicherlich leidig. Nichtsdestotrotz empfehlen Experten, die Problematik offensiv anzugehen und den Kunden im Zweifelsfall Hilfestellung anzubieten.

Der Versicherungsbote hat hierzu den CEO des Rückabwicklers MOTION8 befragt, der dazu rät, die „Rückabwicklung an[zu]sprechen, bevor es ein Anderer tut“. Hintergrund ist dabei auch, dass gerade über die Lebensversicherungen Fremddienstleister ein Einfallstor suchen und im Zweifel auch in anderen Bereichen des Bestands „wildern“.

Hinzu kommt, dass durch eine erfolgreiche Rückabwicklung einer Lebensversicherung, die meist ohnehin erfolgen würde, ein hohes Maß an Zufriedenheit bei den Versicherten erreicht werden kann. Es wird ein Vertrauensbonus aufgebaut, der sich auch für die Ankurbelung des Neukundengeschäfts nutzen lässt.

Hinsichtlich der Komplexität der Thematik dürfte es für Verbraucher auch Sinn machen, den Weg über einen Versicherungsberater zu suchen. Alternativen sind das Arbeiten mit einem Musterbrief oder auch die Verbraucherschutzzentrale, ein Anwalt oder der Ombudsmann.

Die Berechtigung eines vorzeitigen Ausstiegs aus einer Lebensversicherung sieht der Interviewpartner durchaus als gegeben. Die Prognoseberechnungen fielen vor einigen Jahren noch deutlich rosiger aus als es die heutige Realität widerspiegelt.

Zuletzt ist in der Zusammenarbeit mit einem Versicherungsberater auch möglich, dass dieser Alternativen zum Widerruf aufzeigt. Vor allem, wenn eine Lebensversicherung an eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) gekoppelt ist, kann ein elementarer Baustein der Risikoabsicherung gefährdet sein. In diesem Fall lohnt sich ggf. das Halten der Police.

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