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Lebensversicherung: Pessimistische Prognosen für 2016

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Für Lebensversicherer oder auch Inhaber einer Lebensversicherung dürfte 2016 erneut ein schwieriges Jahr werden. Das prognostiziert zumindest das Börsenmagazin der ARD und schreibt explizit „erwarten Sie nicht zu viel„.

Nach Angaben der Allianz werfen die Lebensversicherungen jedoch immer noch 3,1 Prozent ab, 2015 waren es indes noch 3,4 Prozent. Bei der Gesamtrendite wird erwartet, dass das Niveau von bislang 3,15 Prozent auf nur noch 2,9 Prozent absinkt. Verglichen mit einer Bundesanleihe von zehn Jahren, die nur 0,6 Prozent einbringt, sind die Policen jedoch durchaus noch attraktiv.

Hinzu kommt, dass die Lebensversicherung noch bis 2018 mit Garantiezinsen arbeiten darf. Das hat die Bundesregierung beschlossen und damit einen Rückzug vom Rückzug durchgeführt. Wenn es in diesem Bereich zu einer Änderung kommt, wird diese frühestens im Zuge der Bewertung des Lebensversicherungsreformgesetzes 2018 greifen.

Der Garantiezins hat sich in der Branche jedoch mittlerweile zu einem Auslaufmodell entwickelt, wenngleich nicht mit einem völligen Wegfall der Sicherheiten zu rechnen ist. Wie das Handelsblatt schreibt, könnten die vielen neuen Produkte einen Mittelweg aus rendite- und sicherheitsorientierter Anlage beschreiten.

Die Allianz spricht schon jetzt davon, dass die neuen Policen im Neugeschäft einen Anteil von 80 Prozent unter den Privatkunden ausmachen und in 15 bis 20 Jahren 90 Prozent des gesamten Lebensversicherungs -Marktes abdecken. Es handelt sich dabei jedoch weder um klassische Lebensversicherungen noch um Angebote ohne jede Garantie. Letztere liegen bei einem Marktanteil von maximal fünf Prozent, der vermutlich auch nicht steigen wird.

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