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Lebensversicherung: Kritik an Schockmeldungen der Boulevardpresse

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Das Thema „Lebensversicherung“ ist in der heutigen Zeit immer für einen Aufreger gut. Nachdem diese Versicherungsform in ihrer klassischen Ausprägung bereits als totgesagt gilt, wird nun auch über die zu erwartenden Erträge gemutmaßt. Vorne mit dabei ist die „Bild-Zeitung“.

Das Versicherungsjournal berichtet jedoch darüber, dass Schockmeldungen unter der Nennung von Beispielen, bei denen eine Lebensversicherung um bis zu 43 Prozent unter den erwarteten Erträgen liegt, nicht von jedermann goutiert werden. Die Versicherungswirtschaft stellt hierzu klar, dass die Zahlen unvollständig wiedergegeben wurden.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) stellt klar, dass aktuelle Zahlen keinerlei Rückschlüsse auf die Rentabilität eines gesamten Vertrages zulassen. Andererseits steht auch fest, dass sich das anhaltende Niedrigzinsumfeld in diesem Kontext bemerkbar macht und auch zu geringeren Erträgen für die Versicherten führt.

Folgt man Axel Kleinlein, dem Vorstandssprecher des Bundes der Versicherten (BdV), so lässt sich kaum jemand für die derzeitige Situation verantwortlich machen. Kleinlein wird mit den folgenden Worten zitiert:

„Grundsätzlich kann das geminderte Zinsniveau weder der Versicherungswirtschaft noch den politischen Entscheidungen angelastet werden.“

Das mag stimmen, ist vermutlich aber ein nur geringer Trost für die Versicherten.

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