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Lebensversicherung: geänderte Standmitteilungen ab 1. Juli

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Für viele Kunden einer Lebensversicherung wird am 1. Juli dieses Jahres eine neue Zeitrechnung eingeläutet. Der Grund liegt in den fortan deutlich erweiterten Standmitteilungen, die offenbar „endlich Klarheit“ schaffen werden.

So formuliert es zumindest das Nachrichtenmagazin „Focus„, das die gesetzlichen Vorgaben über die jährlichen Standmitteilungen unter die Lupe genommen hat. Erforderlich sind fortan Informationen über die Leistungen im Todesfall, den aktuellen Rückkaufswert des Vertrags sowie über die Ablauf- und die beitragsfreie Leistung.

Bemerkenswert daran ist, dass bislang so gut wie kein Versicherer reagiert hat und weiterhin vor allem die Ablaufleistung (also die Leistung, die bei unveränderte Zahlung der Versicherungsprämien fließt) genannt wird. Ebenfalls wird die beitragsfreie Leistung vielfach kommuniziert. Der Rückkaufswert wird wohlweislich verschwiegen, da kein Versicherer ein vorzeitiges Aussteigen wünscht.

Direkt im Juli sind keine neuen Standmitteilungen zu erwarten. Die Schreiben gehen in aller Regel im November an die Kunden, doch immerhin dürfen sich Diejenigen, die einen Neuvertrag abschließen darauf freuen, dass immer auch die eingezahlten Prämien aufgeführt werden. Die Grundlage für die jetzige Gesetzesänderung bildet die EU-Versicherungsvertriebsrichtlinie (IDD) und das dazugehörige deutsche Umsetzungsgesetz vom 23. Februar.

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