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Lebensversicherung: Garantie nachwievor gefragt

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Die Garantiezinsen fallen und fallen. Ab dem kommenden Jahr sollen im Bereich der privaten Renten- und Lebensversicherungen gerade noch 0,9 Prozent gewährleistet sein. Wie aber lässt sich dies mit dem Bedürfnis nach einer sicheren Altersvorsorge vereinbaren?

Bei Procontra-Online heißt es hierzu geradezu provokativ „Die Zukunft der Lebensversicherung heißt Garantie„. In dem Artikel, der ein Advertorial eines Versicherungsunternehmens ist, werden neben der klassischen Lebensversicherung auch Produkte wie die Index-Rente oder ein dynamisches Wertsicherungsmodell vorgestellt.

Bei der Index-Rente handelt es sich um eine Police mit voller Beitragssicherung, während die Rendite davon abhängt, wie sich der darunterliegende Indexfonds entwickelt. Mit anderen Worten handelt es sich um eine Kombination aus Sicherheit und Renditeerwartung. Jedes Jahr wird eine Zinsgutschrift in Form einer Indexpartizipation gutgeschrieben, die fortan als gesichert gilt und nicht bei nachträglichen Verlusten verrechnet werden kann. Natürlich existiert hier auch ein so genannter „CAP“ mit einer Höchstgrenze für Erträge. Auf diese Weise sichern sich die Versicherungsunternehmen ihre Gewinne und bauen gleichzeitig einen „Puffer“ gegen etwaige Verluste auf.

Ebenfalls mit Garantien geht das dynamische Wertsicherungsmodell einher, während die durchaus beliebte fondsgebundene Rente zwar hohe Renditen verspricht, jedoch auf der anderen Seite auch mit mehr Risiken behaftet ist.

Ob und welche dieser Modelle sich derzeit lohnen, lässt sich pauschal natürlich nicht beurteilen. Dennoch existieren auch im Niedrigzinsumfeld noch Möglichkeiten der garantierten Beitragssicherung.

 

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