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Lebensversicherung: fondsgebundene Variante oftmals teuer

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In Zeiten, in denen die klassische Lebensversicherung ermangels akzeptablen Zinsniveaus ausgedient haben dürfte, rücken mehr und mehr fondsgebundene Policen in den Fokus. Das Problem sind hier jedoch offenbar zu hohe Abschlusskosten, die die Rendite mindern können

In der F.A.Z. wird dieses Thema aufgegriffen und zu einer exakten Analyse vor Abschluss einer entsprechenden Versicherung geraten. Das Problem ist hierbei jedoch, dass die Komplexität der neuen Policen teilweise selbst für Experten nicht zu durchdringen ist und Begriffe wie Kapitalanlage-, Risiko- und Kostenergebnis sowie Beitragsrückerstattung, Schlussüberschussanteilsfonds und Überschussbeteiligung verstanden werden sollten.

Der Branchendienst Map-Report hat vor einigen Wochen ein Rating für die neuen fondsgebundenen Lebensversicherungen vorgenommen, konnte dabei allerdings nur mit sieben freiwillig teilnehmenden Unternehmen arbeiten. So wurden kurzerhand die Daten von Morgen & Morgen genutzt, um etwas mehr Transparenz zu erzielen.

Es zeigte sich bei den Ergebnissen, dass unterschiedliche Anbieter in unterschiedlichen Bereichen punkteten. Testsieger mit einem „sehr guten“ Ergebnis war die Alte Leipziger, die auch in puncto Fondsqualität die besten Ergebnisse erzielt.

Der Fairness halber sei jedoch erwähnt, dass die Ergebnisse je nach eingerechneter Garantie, Servicequalität, Abschlusskosten etc. variieren und sich aufgrund der Fondsgebundenheit sowieso nur schwerlich Prognosen über die zu erwartenden Gewinne abgeben lassen. Oder – um es mit dem zitierten Artikel zu sagen – „Kein Versicherer ist in allen Kategorien stark.“

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