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Lebensversicherung: Bezugsrecht auch unwiderruflich festlegbar

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Die Funktionsweise einer Lebensversicherung ist im Grunde einfach: indem ein Bezugsrecht eingetragen wird, werden im Todesfall die Hinterbliebenen durch die Versicherungssumme abgesichert. Es ist dabei jedoch entscheidend, dass diese exakt und ggf. unwiderruflich festgelegt werden.

Auf diesen Aspekt weist unter anderem die Berliner Morgenpost hin und rät dabei, den Namen des Bezugsberechtigten zu benennen. Wer beispielsweise seine Frau bedenken möchte, kann im Fall einer Scheidung und Wiederheirat für erhebliche Verwirrung sorgen. Einfacher ist es da schon, wenn der Name der besagten Person in der Versicherungspolice auftaucht.

Anderenfalls ist die Lebensversicherung schlichtweg Teil des Nachlasses und fällt damit in die gesetzliche Erbfolge, was auch dann gilt, wenn kein Bezugsberechtigter eingetragen wurde. Es macht dabei auch einen Unterschied, ob im Vertrag – ganz inkonkret – die Erben oder die „gesetzlichen Erben“ eingesetzt werden.

Beim Eintrag ist zudem zwischen einer widerruflichen und einer unwiderruflichen Variante zu unterscheiden. Erstere gibt immer auch die Möglichkeit einer Änderung und eines Neueintrags des Bezugsrecht, während dies bei einer unwiderruflichen Ausgestaltung entfällt.

Letztere Variante scheint auf den ersten Blick nur Nachteile mit sich zu bringen, kommt jedoch vor allem im gewerblichen Bereich zum Zuge. So können sich beispielsweise ein Arbeitgeber und ein Arbeitnehmer bei einer betrieblichen Altersvorsorge durch ein unwiderruflichers Bezugsrecht zugunsten des Arbeitnehmers gegeneinander absichern oder zwei Gesellschafter einer Unternehmens setzen sich gegenseitig als unwiderrufliche Empfänger der Versicherungssumme ein.

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