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Lebensversicherung: Abwicklung auch über Rechtsschutz durchführbar

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Dass sich eine Lebensversicherung unter bestimmten Voraussetzungen auch noch im Nachhinein widerrufen lässt, ist hinlänglich bekannt. Wer dabei auf Nummer sicher gehen möchte, schließt zuvor eine Rechtsschutz-Versicherung ab, die im Falle eines Rechtsstreits die entstehenden Kosten abdeckt.

Finanzen.net greift das Thema auf und gibt dabei Tipps, wie sich aufgrund fehlender Widerrufsbelehrung kündigen lässt. In der Regel betrifft dies bekanntlich Versicherungsverträge, die nach dem Jahr 1991 abgeschlossen wurden und nicht im Einklang mit der geltenden Rechtsprechung sind.

Problematisch ist indes, dass der so genannte „Widerrufsjoker“ keineswegs umgehend zur bereitwilligen und korrekten Rückabwicklung führt, sondern meist entweder ein Fachjurist oder ein Gutachter erforderlich ist, um die richtige Versicherungssumme auszurechnen. Hinzu kommt, dass es viele Versicherer auf eine rechtliche Auseinandersetzung ankommen lassen und darauf hoffen, dass die Versicherten die Kosten scheuen.

Wer eine Rechtsschutz abschließt, kann dies auch direkt vor der rechtlichen Auseinandersetzung tun. Hintergrund ist dabei, dass die Wartezeit in aller Regel mit zwei bis drei Monaten angegeben wird. Relevant ist das Eintreten des Schadensfalls, was dann der Fall ist, wenn die Lebensversicherung die Zahlung ablehnt.

Wohlgemerkt: nicht immer ist diese Vorgehensweise möglich, d.h. man sollte sich zuvor die Bedingungen der Rechtsschutz-Versicherung genau durchlesen. Zudem versteht sich von selbst, dass Rechtsschutz- und Lebensversicherung nicht ein- und dasselbe Unternehmen sein sollten.

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