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Lässt sich die PKV mit einer Zusatzversicherung kombinieren?

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Auf den ersten Blick wirkt die Frage ein wenig ungewöhnlich: wer sollte angesichts einer Privaten Krankenvollversicherung noch einer Zusatzpolice bedürfen? Offensichtlich gibt es jedoch Konstellationen, in denen sich die Kombination aus verschiedenen PKV lohnen kann. Beispiele sind die Bereiche Zahnersatz oder auch die stationäre Zusatzversicherung.

Wie HC Consulting schreibt, funktioniert ein solches Zusammenwirken allerdings nur dann, wenn sowohl die eigenen PKV als Vollversicherung als auch der mögliche Zusatzversicherer zustimmen. In den meisten Fällen fließt das Geld der privaten Krankenzusatzversicherung erst dann, wenn zuvor eine gesetzliche Versicherung in die Haftung getreten ist. Entsprechend werden Kombinationen mit anderen PKV oftmals ausgeschlossen.

In der Praxis macht die Kombination offensichtlich nur wenig Sinn, denn anstelle des Abschlusses einer zusätzlichen Police lässt sich die eigenen PKV meist problemlos erweitern und der Versicherungsschutz somit ausdehnen. Werden die Versicherungsleistungen jedoch aufgeteilt, so steigen auch die Anforderungen an die Verwaltung. Zudem dürften Fälle eintreten, in denen seitens der beiden PKV kein Konsens über die Zuständigkeit erzielt wird.

Eine Rechnung muss meist erst an die erste PKV zum teilweisen Ausgleich und dann an die zusätzliche PKV gesendet werden, was alles andere als attraktiv erscheint. Aus diesem Grund raten nahezu alle Experten von einer solchen Vorgehensweise ab.

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