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Kunstversicherungen künftig auch online abschließbar

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Mehr und mehr Menschen kaufen Kunstwerke und nutzen diese als (dekorative) Geldanlage. Im Schutz der Hausratversicherung sind die Gemälde oftmals integriert, doch sollte in diesem Punkt unbedingt genau nachgefragt werden. Als Alternative lässt sich nun auch eine eigene Kunstversicherung direkt über das Internet abschließen.

Die Frankfurter Allgemeine berichtet über die neue Idee der R+V, die allerdings nur dann Sinn macht, wenn zuvor die Möglichkeiten der eigenen Hausratversicherung komplett ausgeschöpft wurden. Mit anderen Worten: bei der Kunstversicherung handelt es sich um eine Art „Lückenfüller“.

Die Besonderheit besteht darin, dass sich diese Versicherung auch online abschließen lässt und damit erstmals einen standardisierten Schutz bietet. Bisher waren Kunstversicherungen stets maßgeschneidert und erforderten eine Expertise.

Hinsichtlich der Kosten wird eine Staffelung vorgenommen. Bei einem Wert bis zu 50.000 Euro dürfen die einzelnen Kunstwerke nicht mehr als 10.000 Euro wert sein. Die Versicherungsprämien belaufen sich auf rund 75 Euro jährlich bzw. beginnen in diesem Bereich. Für teurere Sammlungen werden zudem eigene Kunstversicherungen angeboten, die entsprechend bis zu fünf Millionen Euro abdecken und bei 750 Euro im Jahr beginnen.

Zielgruppe des neuen Versicherungsprodukts sind Kunst-Einsteiger. Diese dürfen sich auf eine so genannte „Allgefahren-Deckung“ freuen, die bei mancher Hausratversicherung fehlt. Konkret bedeutet dies, dass auch einfacher Diebstahl und das Spielen von Kindern sowie natürlich Feuer, Leitungswasser, Hagel etc. eingeschlossen sind.

Angesichts eines boomenden Kunstmarkts und eines Volumens in Höhe von jährlich zwei Milliarden Euro möglicherweise ein sinnvolles Produkt.

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