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Studie: Kunden der PKV bekommen häufiger neue Medikamente

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Die Privaten Krankenversicherungen (PKV) geben deutlich mehr Geld für Medikamente aus als ihr gesetzliches Pendant. Das geht aus einer vergleichenden Analyse der Arzneiversorgung hervor, die zudem besagt, dass PKV -Patienten größere Chancen auf innovative, neue Medikamente haben.

In der Ärzte Zeitung wird das Thema detailliert behandelt und so wird die PKV von Seiten des Leiters des Wissenschaftlichen Instituts der PKV (WIP) sogar als „Innovationsmotor“ angesehen.

Für die Studie aus dem Jahr 2014 wurden die eingereichten Arzneimittelrechnungen der Versicherten bei 17 PKV -Anbietern analysiert. Repräsentiert werden auf diese Weise 83,5 Prozent der Privatversicherten. Es zeigten sich dabei erhebliche Unterschiede im Vorgehen der PKV und der gesetzlichen Krankenkassen. 11,2 Prozent der Gesamtbevölkerung sind privat versichert und dennoch entfallen 13,8 Prozent der Ausgaben für neue Medikamente aus den Jahren 2011 bis 2014 auf diese Gruppe. Hinzu kommt, dass Arzneien mit geringen Verordnungszahlen nicht in die Berechnung für die gesetzlichen Krankenkassen einbezogen wurden, sodass die Zahl letztlich noch höher ausfallen könnte.

Die häufigere Verschreibung (vermeintlich) innovativer Medikamente bedeutet jedoch nicht, dass in der PKV nicht auch gespart würde. So wurde der Anteil der Generika um 1,9 Punkte auf 62 Prozent gesteigert, was in den gesetzlichen Kassen so nicht der Fall ist.

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