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Kündigung einer Versicherung: so klappt es garantiert

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Die Kündigung einer Versicherung scheint noch immer ein Problem darzustellen. Nicht jedes Versicherungsunternehmen akzeptiert ein entsprechendes Schreiben und manchmal sind es lediglich Formalien, die eingehalten werden müssen. Doch wie geht es richtig?

Die Augsburger Allgemeine wärmt das durchaus relevante Thema noch einmal auf, weshalb auch wir ein Posting widmen. Hintergrund ist vor allem, dass sich mindestens nach ein paar Jahren eine Versicherungsvergleich lohnt und ggf. zu teure Policen auf den Prüfstand sollten.

Die Kündigung darf dann meist zum Ende eines Versicherungsjahres erfolgen. Gemeint ist das Jahr, an dem sich der Vertragsabschluss jährt. Wer also am 1. September 2012 seine Police abgeschlossen hat, kann diese wieder zum September kündigen. Zu beachten ist dabei eine Frist von drei Monaten. Auch hier gilt: in aller Regel, denn gelegentlich sind in den Vertragsbedingungen Ausnahmen vereinbart.

Diejenigen, die sich über die Kündigungsfrist nicht im Klaren sind, behelfen sich mit einem allgemeingültigen Satz. Dieser kann beispielsweise eine Kündigung „zum nächstmöglichen Zeitpunkt“ aussagen. Auch, wenn ein konkreter Termin benannt wird, schadet ein Hinweis à la „Sollte der Kündigungszeitpunkt ein anderer sein, kündige ich den Vertrag zu diesem Zeitpunkt.“ sicher nicht.

Eine Bestätigung sollte man sich auf jeden Fall zusenden lassen und notfalls nachhaken. Ebenfalls kann die Kündigung via Einschreiben an die Versicherung gesendet werden.

Einen Sonderfall stellt übrigens die KfZ-Haftpflicht dar, die stets bis zum 30. November zum folgenden Jahr gekündigt werden kann. Und das unabhängig vom Abschluss der Police.

 

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