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Klimawandel birgt zunehmend Probleme für Versicherte

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Hausbesitzer haben zunehmend Probleme, einen adäquaten Versicherungsschutz zu erhalten. Aufgrund des immer häufiger auftretenden Starkregens arbeiten viele Versicherer bereits an Risikokarten. Die Folge: die Häuser in ganzen Regionen könnten als nicht (mehr) versicherbar gelten.

Der „Stern“ greift das Thema auf und versteigt sich zur Formulierung „Im Regen stehen„, mit der der zitierte Artikel überschrieben ist. Demnach sind Zehntausende betroffen und dürften in puncto Versicherungsschutz bald allein gelassen werden.

Präsentiert wird beispielsweise ein Fall aus Waldgrehweiler bei Kaiserslautern, bei dem ein Versicherter nach Starkregen lediglich einen Bruchteil seines Geldes erhalten hatte. Zudem wurde die Hausrat-Versicherung nach dem Eintreten des Schadensfalls kurzerhand gekündigt und soll lediglich dann weitergeführt werden, wenn Elementargefahren ausgeschlossen werden.

In der Folge hat der Versicherter aus dem Fallbeispiel 14 Versicherungen angeschrieben und aufgrund der bereits vorhandenen Elementarschäden stets Absagen erhalten. Die Nachbarn im Ort Waldgrehweiler haben dieselben Probleme und müssen zum Teil rund 2.000 Euro für eine Hausratversicherung zahlen und zudem eine Eigenbeteiligung in Höhe von 10.000 Euro in Kauf nehmen.

Waldgrehweiler scheint hier kein Einzelfall zu sein, denn Karten zeigen, dass Starkregen wie in der pfälzischen Gemeinde auch anderenorts auftritt. Man darf daher gespannt sein, ob und wie die Versicherer reagieren und wie viele Orte bald gemäß des “Zonierungssystems für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen” (ZÜRS) in die Hochrisikozone 4 eingestuft werden.

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