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Kinderinvaliditätsversicherung: sinnvoller als die Unfall-Police?

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Wer seinen Nachwuchs adäquat versichern möchte, trifft immer wieder auf die Kinderinvaliditätsversicherung. Anders, als bei einer Unfallversicherung werden hier auch die Schäden abgesichert, die nicht durch einen Unfall bzw. durch Fremdeinwirkung entstanden sind. Das Problem besteht darin, dass immer weniger Versicherer entsprechende Angebote auf den Markt bringen.

Der MDR hat sich diesem Thema gewidmet und weist darauf hin, dass bleibende Schäden bei einem Kind in mehr als 80 Prozent der Fälle eben nicht durch einen Unfall, sondern durch eine Krankheit verursacht werden. Folgt man den Zahlen des Statistischen Bundesamtes, so rangiert die Unfallquote in diesem Bereich bei gerade einmal zwei Prozent.

Bedingung für eine Schadensregulierung ist ein Attest über eine mindestens 50-prozentige Behinderung des Kindes. In den meisten Fällen ist der Versicherungsschutz auf den Beginn des sechsten Lebensjahres begrenzt, d.h. kleinere Kinder lassen sich noch nicht versichern. Es existieren jedoch auch andere Modelle. Zudem endet die Police mit erreichen des 18., spätestens aber des 27. Lebensjahres.

Auch hinsichtlich der Auszahlung weichen die einzelnen Herangehensweisen voneinander ab. Zur Wahl stehen die lebenslange Rente, die Einmalzahlung sowie die Kombination, die naturgemäß von den meisten Experten favorisiert wird.

Die Kinderinvaliditätsversicherung wird in vielen Fällen nicht genau unter diesem Namen angeboten, sondern stellt eine Erweiterung zur Unfallpolice dar. Entsprechend lohnt sich eine genaue Nachfrage bei einem Versicherungsberater. Es ist allerdings zu beachten, dass Kosten in Höhe von mindestens 300 Euro jährlich entstehen. Eine Alternative stellen Versicherungen dar, in denen nur bestimmte Krankheiten oder Leiden abgesichert werden.

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