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KfZ-Versicherungen: Vergleichsportale oftmals unvollständig

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Wie in jedem Jahr besteht auch 2017 bis zum 30. November die Möglichkeit eines Wechsels der KfZ-Versicherung. Auf den ersten Blick erscheinen die zahlreichen Vergleichsportale im Internet als sichere und zuverlässige Informationsquelle. Das Problem: mehr und mehr Versicherer sind dort nicht mehr vertreten.

Wie es auf der Webseite des Wirtschaftsmagazins „Capital“ heißt, muss der Aufwand bei der Suche nach dem günstigsten und besten Versicherer deutlich erhöht werden. Ein Beispiel ist die Huk24 der HUK-Coburg. Der Versicherer mit elf Millionen Versicherungskunden hat sowohl Check24 als auch Verivox den Laufpass gegeben und spart fortan die Vermittlungsprovisionen.

Zuvor hatten auch schon einige Direktversicherer diesen Schritt unternommen und sorgen dafür, dass die Vergleichsportale keine vollständigen Vergleiche mehr anbieten können. Oder anders formuliert: wer sich das gesamte Bild machen möchte, muss zusätzlich auf den Webseiten der einzelnen Versicherer nachsehen. Das hat zudem den Vorteil, dass die Informationen ungefiltert gegeben werden, während viele Vergleichsportale schlichtweg nicht unabhängig agieren und in erster Linie am Verdienen einer Provision interessiert sind.

So kritisiert auch der Bundesverband der Verbraucherzentralen die Ergebnislisten der Vergleichsportale als „nicht objektiv, nicht nachvollziehbar, nicht vollständig“ und warnt sogar vor einer Nutzung.

Dieser Trend hat sich nun verstärkt, sodass vor dem Abschluss oder Wechsel der KfZ-Versicherung dringend ein umfangreicherer Vergleich angestellt werden sollte. Die mögliche Ersparnis liegt bei mehreren 100 Euro.

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