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KfZ-Versicherung: Zeit für ein neues Modell?

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Nach und nach drängen neue Anbieter auf den Markt der Kfz-Versicherungen. Noch ist deren Anteil gering und doch erscheinen die Abrechnungsmodelle jenseits der klassischen Schadensklasse sinnvoller. Abgerechnet wird oftmals nach den gefahrenen Kilometern und auch der Telematik kommt ein steigender Stellenwert zu.

Im Handelsblatt ist ein regelrecher „Abgesang“ auf das althergebrachte Modell der Kfz-Versicherung erschienen. Kritisiert wird vor allem der alljährliche Preiskampf, den sich die „Big Player“ der Branche liefern und der im zitierten Artikel als „ruinös“ bezeichnet wird.

Interessant ist die Frage, ob der Preiskampf nun erneut stattfindet und wer die besten Lösungen findet. Vor allem angesichts neuer Modelle, zahlreicher „InsurTechs“ aber auch selbstfahrender Autos, die mittelfristig auf dem Markt erscheinen könnten, sind kreative Ideen gefragt.

Hinzu kommt, dass sich der Markt für Kfz-Ersatzteile stetig verteuert und auch die Assistenzsysteme in den Fahrzeugen als Preistreiber gelten. Zwar verhindern diese auch Unfälle doch ist die durchschnittliche Schadensregulierung viel teurer als noch vor einigen Jahren.

Spannend ist vor diesem Hintergrund auch die Frage, ob stets der Halter eines Fahrzeugs der Versicherungsnehmer sein muss oder — im Fall autonomer Fahrzeuge – nicht auch der Hersteller einspringen kann. Kurz gesagt, bedarf das aktuelle Geschäftsmodell der Kfz-Versicherung „auf Dauer einer Revision“ und noch scheinen keine Pläne zu existieren, wie diese genau ausfallen könnte.

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