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Kfz-Versicherung: Vorsicht vor den SF-Klassen S und M

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In wenigen Tagen endet die alljährliche Wechselfrist für die Kfz-Versicherung. Im Vorfeld wurden bereits die neuen Schadenfreiheitsklassen (SF-Klassen) bekannt gegeben und auch die Einstufungen der einzelnen Fahrzeuge und Regionen. Vorsicht geboten ist bei einer Einstufung in die SF-Klasse M oder S.

Die Autobild informiert darüber und weist darauf hin, dass die Skala normalerweise bei SF0 für FahranfängerInnen beginnt und bis zu SF35 für 35 Jahre ohne Unfall reicht. So weit, so verständlich und auch das Hoch- oder Zurückstufen erscheint nur logisch. Was passiert allerdings, wenn man ins Minus rutscht? Zu diesem Zweck existiert die „M“-Klasse. Der Buchstabe steht für das lateinische „Malus“ und damit einen Mangel, der im konkreten Fall darin besteht, dass immer wieder Unfälle passieren. Wer in der Kfz-Haftpflicht den entsprechenden Malus erhält, darf sich auf rund 150 Prozent der sonst üblichen Versicherungssumme einstellen, in der Kasko ist zum Teil sogar die doppelte Versicherungsprämie zu erwarten.

Die „M-Klasse“ kann übrigens auch nach vielen Jahren in der Versicherung und ansonsten Schadenfreiheit drohen. Dies ist dann der Fall, wenn innerhalb eines Jahres mehrere Versicherungsfälle gemeldet werden.

Die SF-Klasse S ist hingegen eine Zwischenstufe zwischen 1 und 0 und lässt sich ein wenig mit SF 1/2 vergleichen. Es handelt sich hier um die Klasse, die bei einem Unfall in der Schadenfreiheitsklasse 1 herangezogen wird, um nicht direkt wieder auf 0 zu fallen. Die Art und Weise, wie mit „S“ oder „1/2“ umgegangen wird, variiert von Versicherer zu Versicherer und wer Pech hat, landet als FahranfängerIn auch direkt in der Kategorie „M“.

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