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KfZ-Versicherung: viele Veränderungen bei den Typklassen

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Das eine vorweg: die Änderungen in den Typklassen der KfZ-Versicherer sind so umfangreich, dass unbedingt ein Versicherungsberater aufgesucht werden sollte. Wenn man so will, werden die Karten noch einmal neu gemischt und es könnten sich neue Empfehlungen und geeignete Policen ergeben.

Fakt ist, dass die einzelnen KfZ-Versicherer im Bereich der KfZ-Haftpflicht rund 70 Prozent der Einstufungen unverändert lassen. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass immerhin ein Drittel in Bewegung ist und neu berechnet wurde. Bei den Kasko-Versicherung ist der Anteil laut Handelsblatt sogar noch höher und liegt bei satten 45 Prozent.

Deutlich teurer wird beispielsweise der Lexus RX450 Hybrid, bei dem die Typklasse von 26 auf 30 steigt. Glücklicherweise handelt es sich bei dem japanischen SUV eher um einen Exoten, sodass nicht allzu viele Versicherte betroffen sein dürften. Gleich um fünf Klassen steigt der Range Rover Sport 3.0 TD, der nun bei 33 landet und mit dem Skoda Octavia Combi 1.2 TSI ist auch ein so genanntes „Brot-und-Butter-Fahrzeug“ von der höheren Einstufung betroffen.

Die „Bild“ liefert hierzu zahlen und schreibt über 8,6 Millionen vollkaskoversicherte und knapp 5,3 Millionen teilkaskoversicherte Autos die in niedrigere Klassen eingestuft werden. 800 000 vollkasko- und knapp 300 000 teilkaskoversicherte Autos müssen indes höhere Klassen in Kauf nehmen.

Wohlgemerkt: die Klasse allein sagt noch nichts über die Versicherungsprämie aus, weswegen sich unbedingt ein genauer Vergleich bzw. ein Beratungsgespräch lohnen. Hinzu kommt, dass die Typklassen vom GDV festgelegt werden und keineswegs zwingend umgesetzt werden müssen.

 

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