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KfZ-Versicherung: Typklassen 2018 sorgen für höhere Preise

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Die neuen Typklassen für 2018 dürften oftmals für höhere Prämien sorgen. Teilweise geistern bereits Beträge von bis zu 300 Euro durch die Medien. Betroffen sind in erster Linie Fahrzeuge mit starken Motoren, was aus umweltpolitischer Sicht sicherlich Sinn macht.

Im Focus wird das Thema umfangreiche diskutiert und darauf hingewiesen, dass Autofahrer bis zum 30. November wechseln können. Eine neue Typklasse erhalten rund 25 Prozent aller PKW-Typen, im Kaskobereich ist sogar die Hälfte der Fahrzeuge betroffen. Veröffentlicht wurde die neue Typklassenstatistik vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Wer einen Mercedes C-Klasse Coupé fährt, muss eventuell satte 297 Euro mehr bezahlen. Ebenfalls zu den „Verlierern“ in der Typklassen-Einstufung zählen Fahrzeuge wie der Range Rover 3.0 TD, der Lexus NX 300 H oder der BMW 730D. Diese Fahrzeuge werden ebenso teurer wie Jeep Renegade 1.4 T oder BMW 114I, bei denen sogar drei Klassen übersprungen werden. Unter den „Brot-und-Butter-Fahrzeugen“, die um zwei Klassen ansteigen befinden sich der Mini One 1.2 und der Opel Corsa E 1.2.

Umgekehrt werden der Dacia Logan Kombi und der Audi A4 Avant 2.0 TDI gleich um drei Klassen niedriger eingestuft und auch der Seat Leon ST profitiert von einem Sprung über zwei Klassen. Finanziell bedeutet dies ein Minus in Höhe von 197 Euro.

Grundsätzlich gilt stets ein Sonderkündigungsrecht sobald ein Fahrzeug umgestuft wird. Die Einstufung ist grundsätzlich unverbindlich, wird aber nahezu immer von Seiten der Versicherung umgesetzt. Wie in jedem Jahr lohnt sich also wieder ein Vergleich.

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