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Kfz-Versicherung: Telematik vor dem Durchbruch

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Viel ist in der jüngeren Vergangenheit über Telematik-Tarife in der Kfz-Versicherung diskutiert worden. Fest steht, dass die entsprechenden Angebote auf den Markt gelangen und nach Einschätzung im Versicherungsjournal „kurz vor dem Durchbruch“ stehen.

Ein entsprechendes Angebot der Huk-Coburg VVG wird beispielsweise schon von rund 200.000 Kundinnen und Kunden genutzt, wie ein Vorstandsmitglied des Versicherers bekannt gibt. Während bislang „Ersatzdaten“ wie der Fahrzeugtyp, der Wohnort oder die Kilometerleistung für die Risikoermittlung herangezogen wurden, lassen sich fortan echte Daten nutzen.

Laut Sven Hermerschmidt, Referatsleiter beim Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit sind Telematik-Tarife in der Kfz-Versicherung dann problemlos, wenn sie transparent sind. Zudem muss eine eindeutige Zweckbindung herrschen, d.h. die erhobenen Daten dürfen nicht für andere Zwecke benutzt werden. Konkret darf auch Rasern nicht gekündigt werden, wenn sich deren Fahrverhalten aus den Fahrdaten herauslesen lässt.

Weitere Fragen zu den Telematik-Tarifen bestehen darin, ob diese von Seiten der Staatsanwaltschaft für die Strafverfolgung herangezogen werden dürfen und wie dem Auskunftsanspruch der Versicherten Sorge getragen wird.

Relevant sollen die Telematik-Tarife vor allem für Seniorinnen und Senioren werden, die derzeit aufgrund ihres Alters höhere Prämien bezahlen. Wer durch einen Telematik-Tarif vorbildliches Fahrverhalten dokumentiert, könnte fortan ebenfalls günstig davonkommen.

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