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Kfz-Versicherung: Stillegung bei nicht gezahlten Beiträgen

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Dass die Kfz-Versicherung zum Betreiben eines Fahrzeug unerlässlich ist, dürfte bekannt sein. Doch was passiert eigentlich, wenn die Beiträge nicht gezahlt werden? Das Schreckgespenst der Stillegung steht hier jederzeit im Raum, lässt sich jedoch vermeiden.

In der „Autobild“ wird das Thema ausführlich diskutiert und natürlich wird bei Nichtzahlung zunächst eine Mahnung bzw. Zahlungserinnerung versendet. Ein reines Vergessen der Beiträge führt somit natürlich nicht zur Stillegung eines Fahrzeugs. Auf die Zahlungserinnerung folgt vielfach auch noch eine Mahnung und nur, wenn nicht reagiert wird, droht die Stillegung.Der Vorgang besteht in einer Information an das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) über das Erlöschen des Versicherungsschutzes. Dieses beauftragt wiederum die Polizei oder das Ordnungsamt mit der Stillegung, d.h. der Halter des Fahrzeugs wird aufgesucht und der Fahrzeugschein eingezogen. Zudem wird das Siegel vom Kennzeichen entfernt. Jeder Versuch, den Halter aufzusuchen, wird mit rund 50 Euro in Rechnung gestellt und auch ein Bußgeld droht.

Problematisch ist auch die Regelung, dass ein nicht zugelassenes Fahrzeug aus dem öffentlichen Straßenraum verschwinden muss. Anders formuliert, drohen erneut Bußgelder, wenn der PKW nicht auf ein Privatgrundstück gefahren wird.

Für den Abschluss einer neuen Versicherung drohen im Falle einer vorherigen Stillegung Zuschläge. Ablehnen darf eine Kfz-Versicherung jedoch niemanden, zumindest nicht, wenn es allein um den verpflichtenden Haftpflichtschutz geht.

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