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Kfz-Versicherung: Rückstufung vermeiden

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Zu Beginn des Jahres reagieren Kfz-Versicherungen vielfach mit einer Neueinstufung der Schadensklasse. Vor allem, wenn im vergangenen Jahr ein Unfall reguliert werden musste, steigen die Versicherungsprämien. Das lässt sich allerdings mit ein wenig Umsicht vermeiden.

Die Neue Presse gibt in diesem Zusammenhang Tipps, wie die Höherstufung umgangen werden kann. Die einfachste Möglichkeit besteht naturgemäß darin, die Kosten eines Unfalls aus eigener Tasche zu zahlen. Bei einer Vollkasko-Versicherung macht das — grob geschätzt — bis zu einer Summe in Höhe von 1.300 Euro Sinn, bei der Haftpflicht sogar bis zu 1.500 Euro.

Wohlgemerkt: entscheidend ist der konkrete Fall, sodass sich die Summen in beide Richtungen verschieben können. Die Versicherungen beraten gern und haben die finanziellen Folgen zumeist schnell ausgerechnet. Ebenfalls möglich ist der Rabattschutz, der gegen einen Aufpreis in den Versicherungsschutz eingebaut werden kann. Manche Anbieter gehen in diesem Kontext so weit, dass bis zu drei Schäden inkludiert sind und sich nicht auf die Versicherungsprämie auswirken.

Auch kann ein Schaden „zurückgekauft“ werden. Ein Schadensrückkauf bedeutet, dass die Versicherung erst einmal reguliert und das Geld dann innerhalb von sechs Monaten zurückerhält. Es ließe sich in diesem Kontext auch von einer Art „Ausleihen“ oder einer Stundung sprechen, was den Vorteil hat, dass exakt die entstehenden Kosten übernommen werden, die zu diesem Zeitpunkt bereits bekannt sind.

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