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Kfz-Versicherung: Punkte in Flensburg = höhere Prämien

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Wer eine KfZ-Versicherung abschließt, sollte möglichst umsichtig Autofahren. Der Hintergrund ist das Einbeziehen von Punkten in der Flensburger „Verkehrssünderkartei“ in die Berechnung der Prämien. Einige Versicherungen haben diesen Schritt bereits unternommen.

Wie aus einem Artikel in der F.A.Z. hervorgeht, handelt es sich derzeit noch um Tests, die allerdings Schule machen dürften. Eingebettet wird die Einbeziehung der Punkte in Flensburg in eine Herangehensweise, die auch dem individuellen Fahrstil und dem damit verbundenen Unfallrisiko Rechnung trägt. Entsprechend sind die Punkte in Flensburg nur einer von vielen Aspekten. Ebenfalls möglich ist die Installation einer Telematik-Anlage bzw. Telematik-Box im Auto, die Aufzeichnungen über den Fahrstil anfertigt.

Noch 2017 lag die Zahl der Versicherungen, die die Punkte in Flensburg explizit abfragten bei gerade einmal drei von 50. Seinerzeit berichtete die Süddeutsche Zeitung allerdings schon darüber, dass die Preiserhöhungen zwischen drei und 29 Prozent betragen. Mittlerweile sind es deutlich mehr Anbieter, die die Punkte in Flensburg abfragen und wer diese Angaben nicht machen möchte, muss sich letztlich einen anderen Anbieter suchen.

Zwar lassen sich die Daten aus der Verkehrssünderkartei naturgemäß nicht direkt einsehen, doch kann ein Versicherer im Schadensfall eine entsprechende Auskunft verlangen. Wer dann bei Vertragsabschluss seine Einträge verschwiegen hat, muss mit einer Vertragsstrafe rechnen, die mehreren Jahresbeiträgen entsprechen kann. Punkte, die während der Versicherungszeit hinzu kommen, müssen wohl auch in Zukunft nicht gemeldet werden.

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