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KfZ-Versicherung: PS nicht immer ausschlaggebend

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Im Bereich KfZ-Versicherung gilt pauschal die Gleichung, dass mehr PS auch eine höhere Versicherungsprämie bedeuten. Das mag in den meisten Fällen auch zutreffen, doch existieren auch Ausreißer. Mit anderen Worten spielt die Leistung eines Fahrzeugs bei der Festsetzung nur eine untergeordnete Rolle. Die Schadensklassen basieren vor allem auf der Häufigkeit von Schäden sowie die Kosten pro Schaden.

Die Aachener Zeitung unterstreicht die Wichtigkeit der Typklasse und empfiehlt bereits vor der Anmeldung eines Fahrzeugs eine Abfrage samt Hersteller- und Typ-Schlüsselnummer, um die zu erwartende Versicherungsprämie zu erfahren.

Der Verzicht auf PS mag unter umweltpolitischen Gesichtspunkten sinnvoll sein, bringt aber nur wenig, um die Versicherungskosten zu senken. Für einen Versicherten in Berlin wurden ein Toyota Auris 1.4 (99 PS) und ein Opel Astra-K 1.6 (95 PS) sowie ein Volvo V 50 Kombi (230 PS) sowie ein Audi Q3 2.0 (220 PS verglichen. Das Resultat: der Toyota kostet rund 100 Euro mehr als der Volvo und 122 Euro mehr als der Audi, obwohl diese deutlich mehr Leistung auf die Straße bringen. Selbiges gilt (in abgeschwächter Form) für den Opel Astra.

Wohlgemerkt: in den meisten Fällen dürften größere Fahrzeuge auch in puncto Versicherung teurer zu Buche schlagen. Sinnvoller ist jedoch, zuvor ein konkretes Angebot einzuholen bzw. einen Vergleich der Konditionen durchzuführen.

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