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Kfz-Versicherung: Preise sinken wegen Corona

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Wer eine Kfz-Versicherung abgeschlossen hat, darf sich am Ende des Jahres eventuell auf geringere Beiträge freuen. Der Grund liegt im Corona-Virus und der damit einhergehenden eingeschränkten Mobilität. Wenn Urlaubsfahrten und Ausflüge ausfallen, sinkt auch die Fahrleistung und damit die Versicherungsprämie.

Bei Unternehmen heute ist von Nachlässen in Höhe von bis zu 24 Prozent die Rede, wenn die Fahrleistung um 30 Prozent sinkt. Gespeist wird diese Erkenntnis von Zahlen des Vergleichsportals Verivox, das eine jährliche Fahrleistung von 20.000 Kilometern und 14.000 Kilometer miteinander verglichen hat. Im Durchschnitt ergibt eine entsprechende Reduzierung ein Minus in Höhe von zwölf Prozent bei der Kfz-Versicherung, mindestens aber fünf Prozent.Die Beiträge, die zuvor zu viel gezahlt wurden, werden problemlos zurückgezahlt, wobei nicht jeder Versicherer dieselbe Herangehensweise wählt. Teilweise wird die Fahrleistung abgefragt und automatisch verrechnet, anderenorts müssen Versicherte selber aktiv werden und eine neue Police beantragen oder bei Direkt-Versicherern werden die Anpassungen selber online vorgenommen.

In den meisten Fällen lohnt sich eine „Nachmeldung“ jedoch nur dann, wenn ein Schwellenwert unterschritten wird. Diese liegen beispielsweise bei 9.000, 12.000 und 15.000 Kilometern usw., variieren jedoch ebenfalls von Anbieter zu Anbieter. Es lohnt sich, genau nachzuschauen und bei erheblichem Unterschreiten nachzufragen, um wenigstens einen kleinen Vorteil aus der Corona-Situation zu ziehen.

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