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KfZ-Versicherung: oftmals Probleme bei der Schadensregulierung?

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Nach einem Autounfall könnte das Procedere so einfach sein. Der Geschädigte ruft die eigens hierfür bereitgestellte „Schadens-Hotline“ der Versicherung an und erhalten direkt die Zusage für die Schadensregulierung. Das Problem: oftmals wird keineswegs schnell gezahlt.

Bei Anwalt.de findet sich eine umfassende Kritik an den Praktiken mancher Versicherer. Demnach verzögern die Versicherer beispielsweise eine Zahlung, aufgrund vorgeblich fehlender Meldung des Versicherungsnehmers, einer fehlenden Polizeiakte oder auch einer vorgeblichen Mitschuld an dem Unfall. In manchen Fällen fließt am Ende überhaupt kein Geld.

Der Grund liegt darin, dass an den Hotlines eigens zu diesem Zweck ausgebildete Schadensmanager sitzen, die die Summen möglichst kleinverhandeln sollen. Entsprechend wird beispielsweise darauf hingewiesen, dass eine Regulierung nur dann problemlos erfolgt, wenn die von der Versicherung vorgegebenen Anbieter gewählt werden oder dass sich der Geschädigte auf keinen Fall einen Rechtsbeistand suchen soll.

Wer allerdings eine Rechtsschutz-Versicherung abgeschlossen hat, sollte sich bei einem Anwalt über Verbringungskosten, Nutzungsausfall, UPE-Aufschläge sowie die Wertminderung eines Fahrzeugs informieren. Ab einem Schaden von rund 700 Euro ist das Konsultieren eines Gutachters auf Kosten des Unfallgegners rechtens und die so fließenden Summen liegen meist deutlich über den Zusagen der schnellen Hotlines.

Ebenfalls Teil der Schadensregulierung nach einem Unfall können Haushaltshilfen, Auslagenpauschalen, Einkommensausfall, Fahrgeld zu Ärzten und vieles mehr sein. Es kann sich also lohnen, genauer nachzufragen und einen Juristen mit der Wahrnehmung der eigenen Interessen zu beauftragen.

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