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KfZ-Versicherung: keine Schadensregulierung nach Fahrerflucht

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Dass sich Fahrerflucht nicht lohnt, stellt eine regelrechte Binsenweisheit dar. Probleme entstehen dabei nicht nur in strafrechtlicher Hinsicht, sondern auch beim Versicherungsschutz. So besteht seitens der KfZ-Haftpflicht teilweise die Möglichkeit einer Regressforderung.

Die Webseite Motor-Talk widmet sich diesem Thema und nimmt auf ein Urteil des Amtsgerichts Ansbach (Az.: 5 C 816/16) Bezug. Dieses bezog sich auf die Haftpflichtbedingungen und billigte einen Regress in Höhe von bis zu 5.000 Euro zu.

In dem Fall hatte eine Frau ein parkendes Auto beschädigt und den Unfallort verlassen. Nachdem die Verursacherin des Unfalls ausfindig gemacht wurde, ging es um die Frage, ob sie etwas mitbekommen habe, was ein Gutachter eindeutig bejahte oder anders ausgedrückt: die Frau musste den Unfall mitbekommen haben.

Entsprechend der Haftpflichtbedingungen hätte die Situation vor Ort aufgeklärt werden müssen, was aufgrund der Fahrerflucht unterblieb. So kam es, dass die Frau den Schaden, der zunächst reguliert worden war, aus eigener Tasche zurückzahlen musste.

Auch der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) teilte mit, dass die Regresszahlungen nach Fahrerflucht rechtens und zudem Usus sind. Es lohnt sich also, nach einem Unfall korrekt zu handeln.

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