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KfZ-Versicherung: hohe Zuschläge für alte Menschen

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Wer als Rentner eine KfZ-Versicherung abschließen möchte, braucht entweder viel Ausdauer bei der Suche nach dem passenden Anbieter oder eine prall gefüllte Geldbörse. Der Grund: die meisten Versicherer erheben teilweise horrende Zuschläge für ältere Autofahrer.

T-Online greift das Thema auf und berichtet darüber, dass ein 77-Jähriger beispielsweise runde 70 Prozent mehr aufbringen muss als ein 47-Jähriger mit ansonsten identischen Angaben hinsichtlich Unfallfreiheit etc.. Bei einer Person im Alter von 63 Jahren liegt der Aufschlag gerade einmal bei zehn Prozent. Hinzu kommt, dass der Schadensfreiheitsrabatt keinesfalls ausreicht, um die Unterschiede auszugleichen. Das zeigt der Vergleich zwischen dem 77-Jährigen mit SF36, also der höchsten Klasse gegenüber einem 47-Jährigen mit SF21, bei der der ältere Versicherte immer noch 25 Prozent mehr bezahlen muss.

Natürlich haben die höheren Preise einen versicherungsmathematischen Grund. Fakt ist, dass im Durchschnitt 11,3 Prozent der Autofahrerinnen und Autofahrer eine Schadensregulierung fordern, während es in der Altersgruppe zwischen 76 und 80 Jahren runde 17,1 Prozent sind. Bei den 61- bis 65-Jährigen liegt die Quote bei nur 12,1 Prozent und damit geringfügig höher als beim Durchschnitt.

Wer auf der Suche nach einer passenden KfZ-Haftpflicht ist, sollte genau vergleichen, denn der Seniorenaufschlag ist keineswegs überall gleich hoch. Manchmal empfiehlt sich auch der Wechsel des Anbieters, da der Schadensfreiheitsrabatt problemlos mitgenommen werden kann.

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