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KfZ-Versicherung haftet auch bei Barfußfahrten

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Auch heute wieder ein Ratgeberthema für den Bereich KfZ-Versicherung. In diesem Fall durchaus dem Sommer(loch) angemessen, denn manchwer pflegt in Flip-Flops oder gar barfuß hinter dem Steuer zu sitzen. Für die Schadensregulierung stellt dies keinen Hinderungsgrund dar und auch seitens des Gesetzgebers existieren keine Einschränkungen.

Das weiß auch die Kölnische Rundschau, die dieses Thema behandelt. Doch aufgepasst: wenn die Schuhe bzw. das fehlende Schuhwerk den Unfallhergang beeinflussen, kann es sich um grobe Fahrlässigkeit handeln.

Grundsätzlich sollte aber das Schuhwerk passend zur Autofahrt gewählt werden, weil sonst erhebliche Risiken entstehen können. Selbiges gilt übrigens auch dann, wenn die Beine lässig aus dem Fenster gehalten werden. Ist nicht verboten, solange man angeschnallt ist, doch wird der Airbag ausgelöst, so brechen die Beine. Zumindest im schlimmsten Fall.

Am Steuer existiert auch sonst keinerlei Dresscode. Nacktfahren könnte allerdings eine Anzeige wegen Exhibitionismus nach sich ziehen. Und das Kopfschütteln anderer Verkehrsteilnehmer.

Und wenn wir schon einmal beim Thema Autofahren im Sommer sind: Sonnnenbrillen sollten maximal 75 Prozent verdunkeln und Folien sind nur im hinteren Bereich erlaubt. Entscheidend ist dabei, dass nicht die Sicht eingeschränkt ist, denn sonst drohen einerseits Bußgelder, andererseits auch Probleme mit der Versicherung.

 

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