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Kfz-Versicherung: Fahrverhalten wird künftig einbezogen

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Mit der HUK Coburg und damit dem größten deutschen Kfz-Versicherer hat sich das erste Unternehmen voll und ganz auf Telematik konzentriert. Konkret bedeutet dies, dass auf Wunsch sämtliche angebotene Tarife den Fahrstil einbeziehen und diesen über einen im Auto angebrachten Sensor protokollieren.

Die Wolfsburger Allgemeine widmet sich diesem Thema und zitiert den HUK-Vorstandsvorsitzenden Klaus-Jürgen Heitmann mit den Worten: „Die Zukunft der Kfz-Versicherung ist digital und telematisch„. Der Versicherer ist damit übrigens nicht allein, denn noch in diesem Jahr wird die Allianz und damit die Nummer zwei im Markt der Kfz-Versicherungen nachziehen.

Andere Versicherungsunternehmen haben den Schritt in Richtung Telematik ebenfalls schon angekündigt. Dass die Technik funktioniert, ist seit der Etablierung für Fahranfänger bekannt. Seinerzeit wurde diesen ein entsprechendes Angebot unterbreitet, mit dem sich – ein entsprechendes Fahrverhalten vorausgesetzt – die Prämie senken lassen konnte.

Bislang war es den Versicherern nicht gelungen, die Telematik-Tarife profitabel zu machen, weshalb manche Anbieter bereits wieder Abstand von dem Modell genommen hatten. Ein kleiner, batteriebetriebene Sensor soll nun diesen Zweck erfüllen und lässt sich wie eine Vignette hinter die Windschutzscheibe heften. Der Vorteil: der Sensor ist deutlich günstiger als eine Telematik-Box und gleichzeitig sicherer als das Messen via Smartphone und App.

Hinsichtlich des Rabatts könnten bis zu 30 Prozent bei entsprechendem Fahrverhalten möglich sein. Wie hoch die Rabatte am Ende tatsächlich ausfallen, hängt von den gemessenen Daten ab.

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