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KfZ-Versicherung: fahrende Personen exakt angeben

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Wer eine KfZ-Versicherung abschließt, sollte sich bereits im Vorfeld darüber im Klaren sein, wer das Fahrzeug steuern darf und wer nicht. Das Ausleihen an eine zuvor nicht angegeben Person kann anderenfalls sehr teuer werden.

Die Motorzeitung widmet sich diesem Thema und weist auch darauf hin, dass nicht alle Versicherungen Probleme machen. In manchen Fällen kann ein Verleih auf einer kurzen Strecke problemlos durchgewunken werden. Der Haftpflichtschutz besteht ohnehin und kann auch nicht erlöschen.

Es ist jedoch möglich, dass die KfZ-Versicherung eine Geldstrafe verhängt, sofern gegen die Tarifbestimmungen verstoßen wird. Die Höhe beläuft sich teilweise auf eine Jahresprämie oder einen noch höheren Betrag und kann vor Abschluss nachgelesen werden. Ebenfalls ist möglich, dass bei Weitergabe des Fahrzeugs an eine der Versicherung nicht gemeldete Person rückwirkend die Beiträge verlangt werden, die bei Angabe der Person fällig geworden wären. Das kann vor allem dann teuer werden, wenn es sich um einen Fahrerkreis von jungen Personen und damit Führerscheinneulingen handelt.

Das Angeben unterschiedlicher Fahrer kann die Kosten für eine KfZ-Police zum Teil sogar auf das Doppelte steigern, weshalb man sich tunlichst überlegen sollte, ob dies in dieser Form angemeldet wird. Alternativ ist auch ein tageweiser Verleih des Fahrzeugs bzw. ein Zusatzfahrerschutz hinzu buchbar und verursacht meist keine großen Mehrkosten.

In Notfällen oder bei Übelkeit etc. ist die Übernahme durch den Beifahrer übrigens kein Problem und auf jeden Fall gedeckt.

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