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Kfz-Versicherung: Corona kann zu Beitragssenkungen führen

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Wer hätte gedacht, dass Corona in gewisser Weise auch positive Auswirkungen hat? Im Fall einer Kfz-Versicherung besteht die Möglichkeit einer Rückerstattung von einmal gezahlten Beiträgen. Bedingungen hierfür ist jedoch Eigeninitiative und schnelles Handeln, denn nicht alle Versicherer reagieren von selbst auf einen niedrigen Kilometerstand.

Das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet darüber, dass natürlich eine geringere Fahrleistung Voraussetzung für eine Einsparung beim Versicherungsbeitrag ist. Der Rabatt wird allerdings nicht automatisch eingerechnet, sondern muss möglichst in schriftlicher Form beantragt werden.Auch dann ist es so, dass man auf die Kulanz seines Kfz-Versicherers angewiesen ist. Viele „Big Player“ in der Branche reagieren auch erst ab dem Tag des Antrags und passen entsprechend nicht rückwirkend an. Die Folge ist, dass jeder Tag zählt, wobei auch Unternehmen auf dem Markt sind, die am Ende des Jahres die gefahrenen Kilometer aufrechnen. Nachfragen lohnt sich also.

Ein gutes Argument für Kulanz kann auch die bevorstehende Wechselmöglichkeit der Kfz-Versicherung sein. Bis zum 1. November können Versicherungen zum Jahresende gekündigt werden und allerorten finden sich Vergleiche. Angesichts in vielerlei Hinsicht neu formierter Schadens- und Regionalklassen, kann eine Veränderung in diesem Bereich ohnehin Sinn machen und auch hier lohnt sich das genaue Hinschauen.

Bei der Neueinschätzung der zu erwartenden Kilometerleistung sollte man getrost niedrig ansetzen. Eine spätere Nachmeldung ist in aller Regel problemlos machbar, eine kulante Rückerstattung kann jedoch schwierig werden.

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