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KfZ-Versicherung: billig ist nicht immer gut

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Die KfZ-Versicherung zählt zu den vermeintlich einfachen Produkten auf dem Versicherungsmarkt. Zahlreiche Vergleichsrechner werfen auf Knopfdruck den günstigsten Anbieter aus. Doch ist dieser keineswegs immer die beste Wahl.

In der Autobild werden eine Reihe von Vorurteilen aufgeklärt, die im Bereich KfZ-Versicherung immer wieder auftreten. Der Klassiker ist dabei die Gleichung, dass eine günstige Versicherung gleichzeitig eine gute Versicherung ist.

Fakt ist, dass vor allem im Kasko-Bereich einige Abstriche gemacht werden müssen und oftmals Kollisionen lediglich mit Haarwild, nicht aber mit Vögeln, Rindern, Pferden und anderen Tieren im Tarif enthalten sind. Wer in ländlichen Regionen lebt, sollte diesen zusätzlichen Schutz aber auf jeden Fall im Paket haben.

Ebenfalls sollte man stets der Komplexität eines Versicherungstarifs Rechnung tragen. Die letztendlichen Kosten bestimmen sich anhand von 50 Faktoren, die von Versicherung zu Versicherung individuell bewertet werden. Daher sollte immer eine direkte Anfrage erfolgen und ein konkretes Angebot eingeholt werden.

Wichtig ist auch, dass auf eine jährliche Zahlweise geachtet wird, weil sich hier Geld sparen lässt. Das gilt übrigens kaum noch für das Vorhandensein einer Garage, die bei einer Haftpflichtversicherung ohnehin kaum ins Gewicht fällt.

Zuletzt sollte in jedem Fall nur gemäß den eigenen Vorgaben verglichen werden und keinen Pauschalaussage à la „günstigster Versicherer“ oder auch „Testsieger“ geglaubt werden. Jedes Angebot in der KfZ-Versicherung fällt individuell aus, womit einem auch nicht der individuelle Vergleich erspart bleibt. Ein Versicherungsberater kann hier jedoch Wunder wirken und den vermeintlichen Tarifdschungel lichten helfen.

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