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KfZ-Versicherung: Beitragserhöhung für Senioren

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Das kommende Jahr hält vor allem im Bereich der Kfz-Versicherungen einige Überraschungen auf Lager. Insbesondere ältere Senioren müssen sich auf deutlich höhere Versicherungsbeiträge einstellen. Hintergrund sind die neuen Typklassen.

So hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) den Versicherungskonzernen eine Anpassung der Typklassen empfohlen. Wird aber ein Auto in eine neue Typklasse eingestuft, so steigt gleichzeitig auch die Versicherungsprämie. Das berichtet Zebro.de und erläutert zudem, dass fortan auch das Alter des Fahrers in die Kalkulation der Versicherungsbeiträge Einzug hält.

Höheres Unfallrisiko – höhere Versicherungsprämie

Mit diesem Schritt wird dem deutlich höheren Unfallrisiko Rechnung getragen. So verursachen beispielsweise Rentner ab einem Alter von 75 Jahren deutlich häufiger Unfälle als junge Fahrer zwischen 18 und 24 Jahren. Das wirkt sich deutlich auf die Preise aus, bei denen ein Senior schon einmal 40 Prozent mehr zahlen kann als ein etwas jüngerer Fahrer. Basis für diese Berechnung ist der Vergleich zwischen einem 75-jährigen und einem 60-jährigen bei 100 Prozent in einem Audi A1.

Bestandskunden teilweise ausgenommen

Müssen Versicherte nun zittern? Vermutlich nicht. Außer der HUK Coburg hat noch kein Versicherer eine Steigerung der Beiträge für Bestandskunden verlautet. Ein Wechsel ist jederzeit möglich, sollte aber erst dann in die Wege geleitet werden, wenn in einem Schreiben explizit auf die Beitragsanpassung hingewiesen wird. Danach gilt ein Sonderkündigungsrecht von vier Wochen. Entscheidend ist aber auch hier, dass die Konditionen genau verglichen werden – und das unabhängig vom Alter des Versicherten.

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