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Kfz-Versicherung: autonomes Fahren als Herausforderung

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Autonom fahrende Fahrzeuge sind zunehmend auf dem Vormarsch. Interessant ist in diesem Kontext die Frage nach dem Versicherungsschutz, denn schließlich ist im Falle eines Unfalls nicht zwingend der Fahrer verantwortlich. Seitens der Versicherungsbranche wird jedoch kaum ein Unterschied zwischen Level 2 und Level 3 gemacht.

Gemeint sind die unterschiedlichen Stufen des autonomen Fahrens, die auch von Seiten decs Gesetzgebers in dieser Form unterschieden werden. Level 3 besagt laut Autobild, dass ein Fahrzeug hochautomatisiert unterwegs ist, Fahrerin oder Fahrer jedoch bei Eintreten einer Gefahrensituation binnen weniger Sekunden reagieren müssen.Anders formuliert, steht die gesetzliche Gefährdungshaftung auch bei der Frage nach Schadensregulierung durch die Kfz-Haftpflicht im Vordergrund und diese bleibt beim Halter eines Fahrzeugs.

Nach aktuellem Stand reicht der Rechtsrahmen auch dafür aus, Fahrzeuge bis zu einer Autonomie von Level 5 dem komplett autonomen Fahren, zu versichern. Das Verschulden eines Unfalls liegt immer erst beim Halter und nur, wenn dieser einen technischen Defekt glaubhaft macht, kann ein Regress stattfinden. Letzteres findet jedoch nach der Schadensregulierung statt, sodass für den Kfz-Haftpflichtschutz keinerlei Probleme auftreten.

Im Kasko-Bereich ist es sogar so, dass die Zahl der Schadensfälle aufgrund der vielen Assistenten abnehmen dürfte. Andererseits werden die Kosten für die einzelnen Schäden höher, da schlichtweg mehr Technik in den einzelnen Fahrzeugkomponenten verbaut wurde. Versicherungen arbeiten aber zunehmend an einer Schadensregulierung über Fotos oder das Selbstmelden durch eine entsprechende Sensorik innerhalb des Fahrzeugs.

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