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KfZ-Haftpflicht: die „Tageskarte“ wird eingeführt

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Kaum eine andere Versicherungssparte erlebt derzeit einen solchen Innovationschub wie die KfZ-Haftpflicht. Zu nennen sind in erster Linie die „Fahrtenschreiber“ und die damit verbundene Möglichkeit, durch sicheres Fahren Versicherungsprämien zu reduzieren.

Die „Nürnberger“ hat sich nun ebenfalls etwas Neues einfallen lassen und präsentiert die so genannte „Tageskarte“. Die Idee dahinter ist einfach und überzeugend: wer seine Police ausschließlich auf den eigenen Namen laufen lässt und als alleiniger Nutzer seines PKW eingetragen ist, kann ausnahmsweise jemand anderen ans Steuer lassen.

Versichert ist dieser „Dritte“ über bereits erwähnte „Tageskarte“, die bis zu drei Tagen gültig sein darf. Mögliche Nutzungen sind beispielsweise Feiern, bei denen der Fahrzeughalter Alkohol zu sich nimmt, aber trotzdem im eigenen PKW nach Hause gelangen möchte.

Eine Alternative zur einzelnen „Tageskarte“ ist das Erteilen einer Vollmacht, nach der bis zu fünf Personen jederzeit selbst eine „Tageskarte“ beantragen können. Mit anderen Worten erfolgt der Prozess dann selbstständig und der Fahrzeughalter und Hauptversicherte braucht sich nicht darum zu kümmern.

Dass bei dieser neuen Versicherungsform keine eigene Police ausgestellt wird, versteht sich von selbst. Die Funktionsweise wird durch eine App gewährleistet, die sowohl im App Store als auch via Google Play kostenlos heruntergeladen werden kann. Wahlweise lässt sich die Webseite nutzen.

Die Preis belaufen sich auf mindestens 4,99 Euro (bei jüngeren Fahrer 6,99 Euro) pro Tag, Voraussetzung für die Buchung sind der Nachweis von Schadenfreiheitsklasse 1 und ein Alter des Fahrers zwischen 17 und 71 Jahren.

Eine innovative Idee.

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